Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September

09.09.2026

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid, weit über 100.000 Menschen unternehmen einen Suizidversuch. Ihnen ist der internationale Welttag der Suizidprävention am 10. September gewidmet.

Es gibt Hilfen und Anlaufstellen für Betroffene und ihre Angehörigen, an die sie sich in akuten Krisen wenden können – aber auch schon viel früher, bevor die Situation ausweglos erscheint.

Über Suizid und Suizidgedanken zu sprechen, ist hilfreich. Ein Gespräch kann sehr entlastend wirken. Viele Betroffene berichten, dass der Leidensdruck abnimmt, die Suizidgedanken weniger stark und häufig werden, sie besser schlafen und wieder mehr Hoffnung entsteht, wenn sie über ihre Suizidgedanken sprechen können.

Ein Suizid ist meist der Endpunkt einer psychischen Krise und großer innerer Not. Es ist ein häufiges Vorurteil, dass eine Person mit Suizidgedanken unbedingt sterben wolle. Häufig kann der Todeswunsch als Ausdruck einer subjektiv erlebten Ausweglosigkeit verstanden werden, die den Blick auf die Möglichkeiten des Weiterlebens blockiert.

Besondere Risikogruppen sind Menschen mit psychischen Erkrankungen, riskantem Substanzkonsum, ältere Menschen, Inhaftierte sowie Jugendliche und junge Erwachsene.

Gleichzeitig ist die Suizidprävention – neben persönlichen Risikofaktoren – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe:

  • Familien unterstützen
  • niedrigschwelliges und transparentes Hilfesystem
  • Förderung der sozialen Kompetenzen in Kita und Schule
  • Entstigmatisierung von psychischen und Suchterkrankungen.

Diese Maßnahmen müssen strukturell und sektorübergreifend geplant und umgesetzt werden. Dennoch fehlt bislang eine dauerhaft finanzierte, bundesweit koordinierte und verlässliche Struktur für die Suizidprävention, wie es das Nationale Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) einfordert.

Suizidprävention heißt auf persönlicher Ebene jedoch auch

  • Zuhören
  • Nachfragen
  • Verbindung schaffen

Sie hat damit dieselben Wurzeln wie die Suchtprävention!

Das Wissen, dass suizidale Krisen überwunden werden können, kann suizidpräventiv wirken. Das zeigen Berichte von Betroffenen, aber auch von therapeutischem Fachpersonal, Mitarbeitenden von Beratungsstellen und klinischen Einrichtungen.

Hilfe und Beratung

Infos zum Welttag Suizidprävention

https://www.welttag-suizidpraevention.de/

Nationales Suizidpräventionsprogramm

c/o Universität Kassel
Fachbereich Humanwissenschaften
Institut für Sozialwesen
Fachgebiet „Soziale Therapie“

Arnold-Bode-Straße 10
34127 Kassel

https://www.suizidpraevention.de/

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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