„Ein Indianer kennt keinen Schmerz"

13.10.2010

Der zunächst als Trost gedachte Satz, schraubt - sicherlich unbeabsichtigt - die Erwartungen an manch einen Jungen in unüberwindbare Höhen und schafft ein unrealistisches Männerbild. Dies sind nur zwei der Gründe dafür, dass sich in Mülheim ein neuer Arbeitskreis zum Thema Jungenarbeit zusammengefunden hat.
Vorrangiges Ziel der Initiatoren aus Jugendarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention ist es, die Lebenssituation von Jungen in Mülheim zu verbessern und sie dabei zu unterstützen, neue Perspektiven und Standpunkte zwischen traditionellen Rollenbildern und fehlenden Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Als erste Aktion des Arbeitskreises wird eine Bestandsaufnahme der Angebote für Jungen in Mülheim gemacht, um weiteren Bedarf festzustellen und diesen dann auch nach Möglichkeit zu realisieren. Hierzu werden die Mitwirkenden nun gezielt Verbände, Vereine und Institutionen ansprechen, die auch im Netzwerk aktiv mitwirken können. Um den Themen Jungenarbeit und Jungenförderung in Mülheim mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, sind weitere interessierte Mitstreiter herzlich willkommen und können sich unter Tel. 30069-44 mit Norbert Kathagen von der ginko Stiftung für Prävention in Verbindung setzen.

Für das nächste Jahr ist eine Aktion zum neu geschaffenen bundesweiten „Boys Day" vorgesehen sowie übers Jahr verteilt weitere Angebote speziell für Jungen. Bei diesen konkreten Aktivitäten des Arbeitskreises sollen die Kompetenzen der Jungen gestärkt sowie ihr Selbstbewusstsein gefördert werden. Auch soll den Jungen das positive Grundgefühl vermittelt werden, ihre eigenen Lebensbedingungen gestalten und mit ihren Bedürfnissen in Einklang bringen zu können. Ein realistisches Männerbild ist hierfür eine wichtige Voraussetzung, denn Indianer kennen nicht nur Schmerzen, sondern auch Wege diese zu behandeln.


Der AK Jungenarbeit in Mülheim an der Ruhr besteht aus:

• Richard Grohsmann; Jugendzentrum Stadtmitte
• Norbert Kathagen; ginko Stiftung für Prävention
• Carsten Lewrick; Treffpunkt Behinderte und Nichtbehinderte
• Andre Passman; Jugendzentrum Nordstraße
• Wolfgang Seiring; Jugendzentrum Cafe 4 You
• Hans Jürgen Schmidt; Gesundheitsamt
• Torsten Schrodt; enterpride - Treff für junge Lesben & Schwule
• Mathias Weisenfels; Jugendzentrum CVJM
• Jens Weymann; Soziale Kinder- und Jungendarbeit e.V

Kontakt

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.