Theater um Mediennutzung

25.04.2023

"Einfach den Computer zerstören“, war eine Antwort eines Schülers bei der Frage, wie Eltern bei einer exzessiven Mediennutzung ihrer Kinder reagieren könnten. Naja, Eltern sehen das im realen Leben wohl anders, zumal sie häufig den PC bezahlen.

Im Verlauf der Aufführung des Stücks „PHILOTES – Spiel um Freundschaft“ des Theaterspiels Witten zeigte sich für die Schüler:innen, ob dieser Ratschlag sich als hilfreich erwies. Es ist ein Theaterstück zwischen Realität und Virtualität, über Gaming Disorder, verborgene Ängste und den Wert der Freundschaft. Spannend und real zeigt das Stück Chancen und Konflikte rund um das große Thema Medien in der Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen auf. Im Rahmen der suchtpräventiven Arbeit fand die Aufführung in Zusammenarbeit des Amtes für Kinder, Jugend, Schule und Integration und der ginko Stiftung für Prävention mit den Klassen des 6. Jahrgang des Gymnasiums Heißen in Mülheim statt. Eine intensive Nachbereitung mit spannenden kleinen Einheiten der Schüler:innen auf der Bühne ergänzte die mitreißende Aufführung.

 

Die Hauptfigur bei dem Stück ist Benny, der zunächst mit seinem besten Freund und Tischtennispartner Nuri das Computerspiel PHILOTES spielt. Gemeinsam wollen sie an einem Tischtennisturnier teilnehmen, das Nuri besonders wichtig ist. Doch zunehmend steht dem etwas im Wege – PHILOTES. Benny verliert sich immer häufiger in der Faszintation des Spiels und vernachlässigt sowohl die Schule, den besten Freund Nuri und die neue Mitschülerin Lara und die Familie.

Als Nuri Hilfe braucht ist Benny nicht für ihn da – die Freundschaft steht auf der Kippe. Benny´s Vater weiß nicht mehr, was er unternehmen soll und bittet das Publikum um Rat: „Was würdet Ihr als Elternteil in dieser Situation machen?“

Die Schüler:innen hatten damit die Möglichkeit, in die Rolle der Eltern hineinzuschlüpfen, sich auf einen Perspektivwechsel einzulassen und ihre Lösungsmöglichkeiten mitzuteilen. Ihre Vorschläge waren strenger als man das von Eltern kennt. Der am Anfang erwähnte Satz „Einfach den Computer zerstören“ war eine von verschiedenen Antworten darauf. Bei der Besprechung erkannten die Schüler:innen, dass es nicht ganz einfach ist, in einer solchen Situation richtig zu handeln. Bei der Frage, wie lange Benny täglich Medien nutzen sollte, waren die Antworten überwiegend streng und Widersprüchlichkeiten mit dem eigenen Verhalten wurde deutlich. Beim Nachgespräch konnten die Schülerinnen selbst Vorschläge zu Szenen einbringen und auf der Bühne präsentieren. Hoch konzentriert verfolgten die Schüler:innen das Spiel auf der Bühne und brachten sich begeistert bei der Nachbereitung ein.

Sensibilisierung für exzessive Mediennutzung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch in der Schule. Wenn dann das Thema noch auf mitreißende Weise transportiert wird, bilden Spaß und Lernen eine Einheit. So macht Theater um Mediennutzung richtig Sinn, worin sich Schüler:innen, Lehrende und  Organisierende einig sind.

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