Check it! Suchtvorbeugung – was können Eltern tun?!

06.12.2011

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Check it!“ beschäftigen sich Schüler und Schülerinnen der Realschule Stadtmitte regelmäßig mit dem Thema Suchtvorbeugung. Da Eltern eine wichtige Rolle bei der Vermittlung präventiver Inhalte haben, werden sie u.a. in Form von Elternabenden in der schwierigen alltäglichen Erziehungsarbeit unterstützt. Auf dem letzten Elternabend fanden sich wieder zahlreiche engagierte Eltern ein, um mehr über das manchmal heikle Thema „Sucht“ zu erfahren.

Unter der Leitung von Anna Segeth und Norbert Kathagen von der Fachstelle für Suchtvorbeugung im ginko gab es eine Vielzahl an Informationen zu Suchtmitteln wie Tabak, Cannabis und Alkohol, aber auch zu Essstörungen. Darüber hinaus wurde auch der exzessive Umgang mit PC und Internet angesprochen

 „Wie reagiere ich, wenn mein Sohn zu viel am Computer spielt oder ist das Rauchen der Wasserpfeife schädlich?“ waren Beispiele für konkrete Fragestellungen, die zu intensiven Gesprächen und Diskussionen rund um elterliche Präventions- und Erziehungsmaßnahmen führten. Zum allseits präsenten Thema Alkohol war mit Bernd Pörtener, dem Leiter des Stadtverbandes der Selbsthilfe „Kreuzbund“, ein weiterer erfahrener Ansprechpartner vor Ort, der ebenfalls bei der Unterrichtsreihe „Check it!“ mitwirkt. Herr Pörtener stellte authentisch die von ihm und seiner Familie erlebten Folgen seiner Suchterkrankung dar. Er machte Mut zur offenen und kritischen Auseinandersetzung mit Alkohol, um einerseits Jugendlichen Wege in die Sucht zu ersparen und andererseits im Bedarfsfall auch notwendige Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 Die individuellen Fragestellungen der Eltern wurden mit grundlegenden Informationen zu jugendlichen Entwicklungsaufgaben, Suchtformen, Häufigkeit, Trends sowie die Funktionen des Rauschmittelkonsums für die Jugendlichen unterfüttert.

 Auch die Eltern waren aufgefordert, ihre eigene Haltung gegenüber Suchtmitteln zu hinterfragen und den eigenen Umgang damit zu thematisieren.

Dies vollzogen sie sehr offen und mit der Erkenntnis, dass sich für Kinder und Jugendliche manche Dinge heute komplexer darstellen, als dies mitunter bei ihnen selbst als Jugendlicher der Fall war. Die hieraus abgeleiteten Anregungen für das Erziehungsverhalten im Elternhaus, wie z.B. das Herauszögern des Erstkonsums von Suchtmitteln oder die Beachtung des Jugendschutzgesetzes, stießen sodann auf offene Ohren.

 Die anwesenden Eltern sorgten für eine sehr lebendige und abwechslungsreiche Veranstaltung. Die Vertiefung einzelner Themen, wie z.B. das exzessive Computer spielen, wurde ausdrücklich von Eltern gewünscht. Diesem Wunsch werden die Realschule und die ginko Stiftung für Prävention gerne nachkommen und weitere Angebote für Eltern zur Suchtvorbeugung machen.

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Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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