Ergebnisse der Gruppenarbeit
Ergebnisse der Gruppenarbeit

PeP – Suchtprävention mit einer besonderen Zielgruppe

03.02.2014

Für einige Schülerinnen und Schüler einer Kollegschule in Mülheim gab es eine ungewohnte Änderung im Lehrplan. Die jungen Erwachsenen, die nach z.T. schwierigen Lebensherausforderungen nun wieder in der Schule Fuß fassen wollen, waren die ersten, die mit dem speziell auf sie zugeschnittenen mehrteiligen Seminar zu den Themen Gruppenbildung und Suchtvorbeugung Erfahrungen machten. Die Reflektion im Hinblick auf den Konsum von legalen und illegalen Drogen und den Umgang mit Stresssituationen stand im Vordergrund des interaktiven und erfahrungsorientierten Seminars.

Das neue Seminarangebot, wurde von den jungen Erwachsenen, die ihren Schulabschluss nachholen wollen, gut aufgenommen und anfängliche Zurückhaltung legte sich schnell. Die handlungsorientierten Einheiten des Programms wirkten sich positiv auf das Arbeitsklima aus und förderten inhaltliche Diskussionen und Auseinandersetzungen, auch mit vermeintlich schwierigeren Schülerinnen und Schülern. Vor allem zum Thema Sucht entstanden lebhafte Diskussionen unter den Beteiligten, in denen sie ihre Meinungen und Erfahrungen austauschten. Dabei beschrieben sie auch Zusammenhänge zwischen nicht bewältigten negativen Gefühlen oder Erlebnissen und der Entwicklung missbräuchlicher Konsummuster in Hinblick auf Suchtmittel. Darüber hinaus wurden Konsum- und Suchtformen ebenso thematisiert, wie die Auswirkungen sozialer Aspekte wie Freunde und Gruppendruck. In methodischer Anlehnung an die Gestaltung von Social Media Profilen konnte auch der Bereich der Persönlichkeit betrachtet und reflektiert werden, um daraus individuelle Kompetenzen abzuleiten und zu fördern.

Hierdurch wurde der Wissensdurst einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt und es kamen viele Fragen, insbesondere über das Rauchen und den damit verbundenen Gesundheitsschäden auf.  In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Seminarangebot zum Nachdenken über das eigene Verhalten angeregt worden sind. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigte diesen Eindruck. Das speziell zugeschnittene Programm ist hilfreich und wird in dieser Form Eingang in die weitere Arbeit mit Berufsschulklassen mit ähnlichen Voraussetzungen finden.

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.