unsicherer Gang durch die Rauschbrille
unsicherer Gang durch die Rauschbrille
Die Suchtpräventionsgruppe 'Suchtsäcke' der Gustav Heinemann Gesamtschule
Die Suchtpräventionsgruppe "Suchtsäcke" der Gustav Heinemann Gesamtschule

Initiativtreffen und Neuigkeiten des Netzwerks „schulische Suchtprävention der weiterführenden Schulen“

07.09.2015

Aktueller Anlass für dieses neue Austauschtreffen war neben dem im September 2014 überarbeiteten und eingeführten „Erlass zur Zusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung der Jugendkriminalität“ klar die alltägliche Arbeit der Suchtprävention in der Schule.So standen die standarisierten Angebote, Fortbildungen und Konzepte zur Implementierung von Suchtprävention im Schulalltag im Vordergrund. Perspektivisch werden sich die teilnehmenden Lehrkräfte des Netzwerks halbjährlich treffen und sich den aktuellen Themen und Trends der Suchtprävention widmen.

Praktisch zeigte sich das schon in ersten Aktivitäten: so war bereits im Vorfeld die Alkoholkofferschulung der „Suchtsäcke“, einer Gruppe von engagierten Lehrern und Lehrerinnen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, abgesprochen.

Hautnah erlebter Kontrollverlust durch die Rauschbrille 

Im Rahmen dieser Fortbildung konnten sich Lehrer und Lehrerinnen ein Bild von dem Inhalt des Methodenkoffers Alkohol machen und die darin vorhandenen Materialien selbst ausprobieren. Sowohl theoretisch als auch praktisch erfuhren sie vielfältige Methoden und Möglichkeiten, mit den Schülern und Schülerinnen zum Thema Suchtvorbeugung zu arbeiten.

Sowohl der Suchtverlauf mit seinen unterschiedlichen Stationen als auch das Austesten der „Rauschbrillen“ standen im Mittelpunkt der Fortbildung. Mit Hilfe der Brillen werden die Ausfallerscheinungen, die durch Alkoholkonsum hervorgerufen werden können, hautnah erlebbar. Durch die veränderte Wahrnehmung wird die brillentragende Person mit dem eventuellen Kontrollverlust des Körpers konfrontiert. Weiter stellten die Teilnehmenden bei einem Quiz ihr Wissen und ihr schauspielerisches Talent unter Beweis. Nun haben sie die Möglichkeit, den Methodenkoffer für den Unterrichtsalltag auszuleihen und in der Arbeit mit Jugendlichen einzusetzen.

Weitere Informationen

Der Methodenkoffer Alkoholprävention der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW enthält Hintergrundinformationen, Materialien und Ideen, um im Unterricht über Alkoholkonsum, die Beurteilung von verschiedenen Situationen des Alkoholtrinkens als Genuss, Gewöhnung, Missbrauch oder Sucht und persönliche Schutzfaktoren vor Sucht ins Gespräch zu kommen.

Diese Methodenkoffer können in der Fachstelle nach erfolgreicher Fortbildung kostenfrei ausgeliehen werden.

Die nächste Fortbildung findet am 28.01.2016 statt. Bei Interesse einer Teilnahme melden Sie sich bitte unter 0208 30069 -44/- 45 oder 696E666F4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465 an.

Der nächste Termin für das Netzwerktreffen „schulische Suchtprävention der weiterführenden Schulen“ findet am 17.02.2016 statt.

 

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.