MOVE - Motivierende Kurzinterventionen bei riskant konsumierenden Jugendlichen

08.12.2016

Auch für Profis ist es nicht immer leicht, sich in die Lebenswelt von riskant konsumierenden Jugendlichen einzufühlen und sie zu Verhaltensänderungen zu motivieren. Im Auftrag der Fachstelle für Suchtprävention des Kreises Siegen-Wittgenstein wurde im Stift Keppel in Hilchenbach erneut die Fortbildung zur „Motivierenden Kurzintervention bei riskant konsumierenden Jugendlichen" (#MOVE) durchgeführt.

 

Eine interdisziplinäre Gruppe aus den Bereichen Schule, Jugendarbeit, Jugend- und Familienhilfe und Gesundheit nutzte die Möglichkeit motivationsfördernde Gespräche in Theorie und Praxis zu erlernen. Der Umgang mit riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen ist Teil des Arbeitsalltags in diesen Bereichen und somit häufig von Bedeutung für den Erfolg der angebotenen Maßnahmen.

Das MOVE Konzept, welches u.a. auf der motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnik beruht, soll Kontaktpersonen von konsumierenden Jugendlichen befähigen, die Veränderungsbereitschaft der Jugendlichen in Hinblick auf ihr Konsumverhalten zu erhöhen. In den 12 Bausteinen wurde den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie effizient Jugendlichen dazu anzuregen können ihr Konsumverhalten zu hinterfragen und die Motivation der Jugendlichen zu steigern.

Das Trainertandem Ulrike Weihrauch und Norbert Kathagen vermittelte Themen, wie z.B. Empathie, Strategien des „Aktiven Zuhörens“, Erkennen und Benennen von Diskrepanzen sowie Umgang mit Widerstand in Theorie und Praxis. Basierend auf dem Transtheoretischen Modell der Veränderung nach Prohaska, Di Clemente und anderen wurden passende Interventionen erlernt und trainiert und somit die Kompetenzen zur Gesprächsführung erhöht.

Spaß, Bewegung und Fehlerfreundlichkeit sorgten für ein angenehmes Arbeitsklima und trugen zum positiven Verlauf der arbeitsintensiven Schulung bei. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren eindeutig: Das Ziel der Fortbildung wurde klar erreicht.

 

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.