Einrichtungsleitung Stefan Fleuth und ein Bewohner des Hauses Engelbert
Einrichtungsleitung Stefan Fleuth und ein Bewohner des Hauses Engelbert

Check it! Ausstiegshilfen - Hospitation beim Klassenbesuch im Haus Engelbert

24.01.2017

Die Werkstattklasse des Berufskolleg Stadtmitte besuchte im Rahmen des Halbjahres Check it Programms zur Suchtprävention das soziotherapeutische Zentrum "Haus Engelbert". Im Vordergrund des Vormittags stand die Sensibilisierung der jungen Erwachsenen für das Thema Sucht und Suchtmittel, insbesondere Alkohol.

 

Der Tag startete im Seminarraum der Einrichtung. Stefan Fleuth und Detlef Bittner eröffneten die Unterrichtseinheit mit einem Willkommensgruß und stellten gleich zu Beginn drei Bewohner des Hauses Engelbert vor, die sich bereit erklärten den Schülerinnen und Schülern aus erster Hand zu erzählen wie es ist, alkoholkrank zu sein und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wurden den Schülern einige allgemeine Fragen über das Thema „Drogen“ gestellt: Welche Suchtmittel kennt Ihr? Wie kann man sie zu sich nehmen? Und wie macht sich eine Abhängigkeit bemerkbar? Stefan Fleuth verwies in der Diskussion auf sein Handy, dass er zu Beginn auf die Mitte des Tisches legte, um darzustellen, wie nah Suchtmittel im Alltag sein können. Beispiel: Welcher Drang bei vielen Menschen vorhanden ist, wenn sie an ihr Handy denken.

Die drei Bewohner des Hauses Engelbert erzählten aus ihrem Leben und erklärten den Jugendlichen, wie es dazu kam, dass sie nun im Haus Engelbert leben und arbeiten. Es verfehlte ihre Wirkung nicht. Jesco Thielhorn, als Praktikant der ginko Stiftung für Prävention zum ersten Mal Teilnehmer bei einer Check it!-Veranstaltung, war wie die meisten Schülerinnen und Schüler persönlich sehr beeindruckt von den Lebensgeschichten: „Ich selbst war tief berührt über die Aussagen der Bewohner, denn hinter jeder Sucht steht eine Geschichte, die meist sehr traurig ist, der Verlust der Familie, der Verlust des Jobs und jeglichen sozialen Kontakten macht es den Menschen schwer in ein „normales“ Leben zurück zu kehren.“

Das Haus Engelbert ist als soziotherapeutisches Zentrum darauf spezialisiert Menschen, die eine chronische Erkrankung aufgrund ihres langandauernden Suchtmittelkonsums entwickelt haben, nach der körperlichen Entgiftung einen Ort für die Stabilisierung zu bieten. Die Mitarbeitenden des Hauses Engelbert beantworteten auch Fragen der Schulklasse: Wie bekommt man einen Platz im Haus Engelbert und welche Wege gibt es nach dem Aufenthalt?

Die Anwohner selbst teilten die Klasse in kleinere Gruppen auf und führten sie durch das Haus. Sie zeigten ihnen ihre Werkstätten und Küchenbereiche und erklärten den jungen Erwachsenen einen typischen Tagesverlauf aus ihrem Alltag in der Therapie.

Nach dem Rundgang versammelten sich die Gruppen wieder im Seminarraum und gaben Rückmeldung zu ihren eindrücken. Am drängendsten war die Frage der Schüler und Schülerinnen an die Bewohner, welchen Rat sie ihnen für den Lebensweg mitgeben würden? Die Antworten waren individuell, im Konsens aber berichteten die drei Betroffenen: über Probleme zu reden und sich Schwierigkeiten einzugestehen, kann bei der Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen helfen.

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