Telefonsprechstunde - neues Angebot der Jugendberatungsstelle der ginko Stiftung für Prävention

20.11.2017

Die Jugendberatungsstelle der ginko Stiftung für Prävention in Mülheim an der Ruhr geht mit einem neuen Angebot für Jugendliche, junge Erwachsene, Angehörige und Fachkräfte an den Start: eine Telefonsprechstunde mit themenspezifischen Schwerpunkten.

245 junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren suchten die Jugendberatungsstelle im vergangenen Jahr (2016) auf. Neben der allgemeinen Lebensberatung drehten sich die meisten Beratungsthemen um den Konsum von Cannabis, Mediennutzung (Internetsucht) und Essstörungen. Dazu gibt es nun auch telefonische Beratung.

"Bei der Hälfte aller Beratungsfälle ist es so, dass lediglich ein Beratungsgespräch nötig ist, um Fragen oder Unsicherheiten zu klären", sagt Ulrike Weihrauch, Psychologin und Mitarbeiterin der Jugendberatungsstelle. Oft können Fragen auch am Telefon beantwortet werden, so dass die Personen nicht extra einen Termin in der Beratungsstelle vereinbaren müssen – vor allem, wenn sie sich zunächst einmal anonym an das dreiköpfige Team der Jugendberatungsstelle wenden möchten. Britta Nienhaus-Schlüter, die als systemische Beraterin und Familientherapeutin in der Beratungsstelle tätig ist, ergänzt: "Ein Anruf ist niedrigschwelliger als ein Besuch und ermöglicht erst einmal einen unverbindlichen Kontakt, bei dem es aber bereits hilfreiche Informationen gibt."

Bisher gibt es noch keine anerkannte Diagnose für "Internetsucht", allerdings immer mehr Betroffene und Angehörige, die unter einer extremen Nutzung von Internet, Smartphone und Spielkonsole leiden und auf der Suche nach fachkompetenter Hilfe sind. So gäbe es in der Beratung steigende Zahlen vor allem von Eltern, die sich bei der Nutzung digitaler Medien durch ihre Kinder hilflos zeigten, so Nienhaus-Schlüter, die die Telefon-Sprechstunde für dieses Thema anbietet.

Im Bereich der Essstörungen suchen vor allem magersüchtige Mädchen und junge Frauen Beratung, aber auch Klientinnen und Klienten mit Esssucht (binge eating disorder). Am Telefon steht für diesen Themenbereich Ulrike Weihrauch, Diplom-Psychologin und Systemische Therapeutin, zur Verfügung.

Das Angebot "Beratung als Auflage" ist ein in Mülheim an der Ruhr etabliertes Programm, das von Richter/innen, Jugendgerichtshilfe oder der Schule ausgesprochen werden kann, wenn Jugendliche gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Besitz bzw. Konsum von Cannabis. "Oftmals bestehen Unsicherheiten bei Jugendlichen, Eltern oder auch Fachkräften über die rechtlichen Aspekte, Informationen zu Wirkungen und Risiken oder Motive zur Reduktion des Konsums", erläutert Hans-Jürgen Haak, systemischer Therapeut und ebenfalls Berater in der ginko Stiftung für Prävention. Am Telefon beantwortet er die Fragen rund um das Thema Cannabis.

Telefonsprechstunden

Medien/Internetsucht: dienstags von 13:00 bis 14:00 Uhr
Tel.: 0208 30069-34

Essstörungen: donnerstags von 13:00 bis 14:00 Uhr
Tel.: 0208 30069-37

Cannabis: mittwochs von 13:00 bis 14:00 Uhr
Tel.: 0208 30069-36

Die Telefon-Sprechstunde findet nicht statt während der Schulferien.

 

Kontakt

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Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kaiserstraße 90
45468 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 30069-31
E-Mail: 696E666F4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.