"Klang meines Körpers" - Ein interaktives Ausstellungsprojekt zum Thema Essstörungen

01.09.2022

“Wir haben eine Essstörung, aber wir sind keine!”

Mit diesem Wunsch erarbeiteten betroffene Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit ihrer Musiktherapeutin und einer Grafikerin die Ausstellung „Klang meines Körpers“ der Werkstatt Lebenshunger. Mit selbst geschriebenen Texten, Bildern und ausgewählten Liedern geben sie tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Es geht um die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, die Angst zu versagen, nicht zu genügen, aber auch um Wünsche, Sehnsüchte und darum, was Jugendliche stark und „satt“ macht. 

Eltern, Verwandte, Lehrkräfte und Mitschüler:innen sind beim Thema Essstörungen oft ratlos oder überfordert. Aufklärung und Prävention für Jugendliche sowie Hilfen für Bezugspersonen sind umso wichtiger. Denn je eher eine Essstörung entdeckt wird, desto besser sind die Verlaufschancen. Sensibilisieren und aufklären – das möchte die Ausstellung „Klang meines Körpers“. Der besondere Ansatz der Ausstellung besteht im emotionalen und kreativen Zugang zur Thematik, durch den die Besucher:innen u. a. die Möglichkeit haben, in die Innenwelt der Betroffenen einzutauchen und durch den die verschiedenen Sinne angesprochen und berührt werden.

Im Mittelpunkt stehen sechs Personen (weiblich/männlich), die in Porträts, Collagen, Texten und ausgewählten Musikstücken über ihre Krankheit, über Ängste, Nöte und Sehnsüchte berichten. Unter dem Motto „Wir haben eine Essstörung, aber wir sind keine – und wir wollen darüber sprechen“ werden Themen wie beispielsweise Einsamkeit, Leistungsdruck oder Umgang mit Schönheitsidealen sichtbar und können so in die Präventionsarbeit einfließen.

Die Ausstellung findet von Montag, dem 12.09.2022 bis Donnerstag, den 15.09.2022 in der vier.zentrale, Leineweberstraße 14-17 statt . Es werden Termine sowohl für Präventionsworkshops sowie eine „offene Zeit“ zum Durchstreifen durch die Ausstellung angeboten.

Während des Workshops werden die Teilnehmenden von fachlich geschulten Begleiter:innen der Fachstelle und Jugendberatungsstelle der ginko Stiftung für Prävention begleitet. Im "Open Space" Bereich stehen die Fachkräfte für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Alle Termine in der Ausstellungswoche finden Sie unter: https://www.ginko-stiftung.de/muelheim/home/termine.aspx

Organisiert und finanziert wird die Ausstellung vom Jugendamt Mülheim an der Ruhr, der vier.zentrale und der Fachstelle für Suchtvorbeugung und Jugendberatungsstelle der ginko Stiftung für Prävention.

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.