Arbeitstagung für Prophylaxefachkräfte vermittelt neue Impulse für die praktische Arbeit
Die diesjährige Arbeitstagung der Prophylaxefachkräfte aus NRW befasste sich wieder mit der Vorstellung und Erprobung bewährter Methoden und Projekte in der Suchtprävention in Kreisen und Kommunen. Wie bereits in den Vorjahren wurden dabei auch die Erfahrungen aus der eigenen praktischen Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den jeweiligen Arbeitsfeldern vorgestellt und reflektiert.
Die Vermittlung kreativer Ansätze im Bereich der örtlichen Suchtvorbeugung stand bei der Arbeitstagung im Mittelpunkt. So bildeten neue Formen der Ansprache den Schwerpunkt einzelner Projekte, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richteten. Im Rahmen der frühkindlichen Prävention wurde das Projekt „Märchenmobil“ vorgestellt, und im Bereich der Prävention von Essstörungen zeigte die Wanderausstellung „Klang meines Körpers“ ungewöhnliche Methoden sich mit dieser Problematik interaktiv und multimedial auseinanderzusetzen.
Der kreative Umgang mit Gefühlen stand schließlich im Focus eines kunstpädagogischen Projekts für Jugendliche, dass ebenfalls im Rahmen der Suchtprävention entwickelt wurde. Weitere Programmpunkte bezogen sich auf die präventive Arbeit im Bereich Migranten sowie auf die substanzspezifische Prävention in Bezug auf den Konsum von Cannabis und den Konsum von Tabak (Tabak – MOVE). Darüber hinaus wurden aktuelle Methoden geschlechtsspezifischer Prävention diskutiert und aktuelle Problemfelder der örtlichen Suchtprävention erörtert.
Insgesamt waren die unterschiedlichen Programminhalte im Rahmen der Arbeitstagung wieder geeignet, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Impulse für die praktische Arbeit vor Ort zu vermitteln, aber auch die Alltagsarbeit in der Suchtprävention einer kritischen Prüfung zu unterziehen.