Cannabis - keine "Einstiegsdroge"

08.10.2024

Hartnäckig hält sich die Annahme, Cannabis sei eine "Einstiegsdroge" und ihr Gebrauch führe zwangsläufig dazu, dass die konsumierende Person zu "harten Drogen" wie Heroin oder Kokain greife. Hier bestehen bei vielen Menschen Unwissen und Sorgen, die sie gerade im Zusammenhang mit der Teillegalisierung von Cannabis für Erwachsene häufig aussprechen. Die These von "Cannabis als Einstiegsdroge" ist wissenschaftlich jedoch nicht belegt.
Die meisten Menschen kommen im Jugendalter zuerst mit den Suchtmitteln Nikotin und Alkohol in Berührung – sie allerdings sind so selbstverständlicher Bestandteil der Alltagskultur, dass ihr Konsum selten infrage gestellt wird. Auch die Einnahme von Medikamenten ist bereits im Kindes- und Jugendalter recht weit verbreitet. Dass viele Präparate wie Schmerz- und Beruhigungsmittel süchtig machen können bzw. weitere Nebenwirkungen haben, wird in Kauf genommen. Darüber hinaus bergen digitale Gewohnheiten wie z. B. Online-Spiele, -Glücksspiel und -Pornographie sowie Social Media ebenfalls Suchtrisiken.

Auch die Einnahme von Medikamenten ist bereits im Kindes- und Jugendalter recht weit verbreitet. Dass viele Präparate wie Schmerz- und Beruhigungsmittel süchtig machen können bzw. weitere Nebenwirkungen haben, wird in Kauf genommen. Darüber hinaus bergen digitale Gewohnheiten wie z. B. Online-Spiele, -Glücksspiel und -Pornographie sowie Social Media ebenfalls Suchtrisiken.

Für Jugendliche unter 18 Jahren sind Erwerb, Weitergabe und Besitz von Cannabis auch nach Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im April 2024 weiterhin verboten. Studien zeigen zwar, dass Heroinkonsumierende oft zunächst Cannabis nutzten, jedoch mit Alkohol und Zigaretten begannen und dann umstiegen. Der Umkehrschluss, dass alle Cannabiskonsumierenden zu härteren Substanzen greifen, ist durch wissenschaftliche Forschung nicht belegt. Von der Gesamtheit der Cannabiskonsumierenden wechselt nur ein sehr geringer Prozentsatz zu einem regelmäßigen Konsum von anderen illegalen Substanzen über. Der weitaus größte Teil bleibt bei Cannabisprodukten. Nach einer Probierphase im Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter lässt der Konsum häufig nach.

Mehr Informationen und Quellenangaben: https://www.starkstattbreit.nrw.de/Einstiegsdroge

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