Fachtagung "Cannabisgesetz – zwischen Anspruch und Realität"
Am 2. September findet in Kooperation von Aktion Jugendschutz, AJS NRW und der Landesfachstelle Prävention NRW der Online-Fachtag "Cannabisgesetz – zwischen Anspruch und Realität" statt. Seit dem Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im April 2024 stellen sich viele praktische Fragen – insbesondere mit Blick auf den Kinder- und Jugendschutz. Der Konsum von Cannabis ist für Jugendliche weiterhin verboten.
Zuletzt sind deutlich weniger junge Menschen aufgrund ihres Cannabiskonsums in Beratungsstellen aufgetaucht. Das hat verschiedene Gründe, die wir auf der Online-Tagung beleuchten wollen.
Die Tagung wirft einen praxisnahen Blick auf 1,5 Jahre KCanG und lässt Stimmen aus Ordnungsämtern, Jugendämtern, der Suchtprävention sowie der Polizei zu Wort kommen.
Programm
9:30 Begrüßung und inhaltlicher Einstieg
9:45
1,5 Jahre KCanG – Blick auf den Jugendschutz
Sarah Bergholz, AJS
Armin Koeppe, Landesfachstelle Prävention NRW
Erste Stimmen aus der Praxis
10:30 Pause
10:45
"Cannabis als Einstiegsdroge" – in wissenschaftlichen Studien widerlegt?
Prof. Dr. Ulrich Frischknecht, Professur für Sucht und Persönlichkeitspsychologie (katho NRW)
Aktuelle Angebote im Blick – Methodenvielfalt in der Suchtprävention
Ruth Ndouop-Kalajian, Landesfachstelle Prävention NRW
11:45 Pause
12:00
Die Aufgaben des Jugendamtes nach § 7 KCanG / Preview: eine Arbeitshilfe der BAG-Landesjugendämter
Nadja Gaßmann, LWL-Landesjugendamt und Anne Brülls, LVR-Landesjugendamt
Entwicklungen rund um Anbauvereinigungen und das Nichtraucherschutzgesetz
Der Stand der Evaluation des KCanG – mehr Kinder- und Jugendschutz in Sicht?
Maja Wegner, Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ )
Diskussion: Prävention und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ordnungsämtern, Jugendamt und Suchtprävention?
13:00 Schluss
Termin
02. September 2025, Beginn: 9.30 Uhr, Ende: 13.00 Uhr
Kostenbeitrag / Anmeldeschluss
35,- €
Anmeldeschluss ist der 29.08.2025. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
Zielgruppen
Fachkräfte der Jugendhilfe, vor allem aus den Bereichen Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und Jugendarbeit
Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen und andere Fachkräfte, die an Schulen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
Multiplikator*innen aus dem Bereich Jugendhilfe & Jugendamt
Fachkräfte in Beratungsstellen
Präventionsfachkräfte
Online-Anmeldung