Aktion „Ich denk an dich“ der Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte"

27.01.2026

Einsamkeit kann Kinder, Jugendliche und Erwachsene stark belasten. Studien zeigen: Wer sich einsam fühlt, steht häufiger unter Stress und hat oft weniger soziale Unterstützung. Manche Menschen greifen dann zu Substanzen wie Alkohol, um sich besser zu fühlen, Stress zu lindern oder negative Gedanken zu betäuben. Besonders in Phasen der Veränderung oder Unsicherheit wie z. B. Schulwechsel, soziale Ausgrenzung oder Renteneintritt, kann Einsamkeit ein Auslöser sein, um problematische Strategien zur Bewältigung zu entwickeln. „Einsamkeit erhöht das Risiko für Substanzkonsum indirekt über psychischen Stress“ (Luchetti et al., 2017, Substance Use & Misuse).

Daher ist es wichtig, frühzeitig über Einsamkeit zu sprechen und Wege der Verbindung und Zugehörigkeit zu fördern – wie z. B. durch eine einfache, persönliche Postkarte:

 

Aus Anlass des „Schreib einem Freund eine Karte“-Tages am 7. Februar 2026 lädt die Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ zur Aktion „Ich denk an dich“ ein. Die Postkarte ist ein Impuls, um sich bei nahestehenden Menschen zu melden und ihnen zu signalisieren: „Du bist mir wichtig. Ich denke an dich“. Sie kann eine freundliche Geste sein, die für einige Menschen den Tag ausmachen kann – seien es Freund:innen, Eltern, Großeltern, Nachbar:innen oder Kolleg:innen. 

Die Aktion richtet sich sich an soziale Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen wie beispielsweise Beratungsstellen, Arztpraxen, Ämter und Schulen. Dort können sich Menschen eine Postkarte mitnehmen und versenden. Neben der Postkarte gibt es ein Aktionsplakat und ein Begleitblatt für Pädagog:innen im schulischen Kontext. 

Viele Fachstellen für Suchtprävention in NRW beteiligen sich an der Postkartenaktion, u.a. die Fachstellen in Aachen, Kreis Soest und Kreis Borken. Durch ihre Unterstützung ermöglichen sie die Aktion in ihren Regionen und knüpfen Kontakte zu Beratungsstellen und Therapieeinrichtungen. Durch ihren Einsatz machen sie vor Ort auf das Thema Einsamkeit aufmerksam.

Die NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ (ShieG) bildet den Kern der nordrhein-westfälischen Strategie zur Suchtprävention. Die Kampagne richtet sich an Menschen aller Alters-stufen, insbesondere jedoch an Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, Subtanzmissbrauch und Suchtentstehung zu verhindern.

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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