Reflexionstag zum Thema „Tabak-MOVE“. Mit frischem Mut voran…

07.12.2012

Dass die Lerninhalte eines Seminars Nutzen für die berufliche Praxis bringen, ist der Anspruch jeder beruflichen Fortbildungsmaßnahme.
Oft bleibt der „Erfolg“ ungewiss. Manchmal scheitert der Prozess an Umsetzungsproblemen, die erst bei näherer Betrachtung und im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen als „typisch“ zu erkennen sind. Erst dann besteht die Möglichkeit, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten oder die Theorie der Praxis anzupassen.

Die Landesinitiative wollte es genau wissen und veranstaltete einen „Reflexionstag“ für Mitarbeiter/innen aus stationären und teil-stationären Jugendhilfeeinrichtungen, die an den letzten drei MOVE-Fortbildungen teilgenommen haben:
Hier beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Methodik der „Motivierenden Gesprächsführung“ (MI) insbesondere für tabakrauchende Jugendliche.

Wie war es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mittlerweile mit ihren Wissen und ihren Erfahrungen in der täglichen Berufspraxis ergangen? Leitende Fragestellungen des Reflexionstages waren u.a.:
Welche Auswirkungen hatte das Seminar auf ihre Arbeit mit den Jugendlichen, auf Team und Leitung? An welchen Stellen gibt es Wiederholungs- oder kollegialen Unterstützungsbedarf? Gibt es Möglichkeiten der örtlichen Vernetzung?

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst wurden einige Übungsbeispiele eingebracht und es gab reichlich Gesprächsbedarf.

Resümierend fanden die Teilnehmenden „die Auffrischung gut“ und die angewandten Methoden und Techniken „hilfreich und gut anwendbar“.  Den Ungeduldigen wurde Mut gemacht: Stolpersteine bei der Umsetzung  gehören dazu. Nur durch regelmäßige Anwendung und Wiederholung wird man sicherer. Die besondere Herausforderung liegt jedoch darin, stetig sich selbst und seine eigene Haltung zu reflektieren – eine wichtige Voraussetzung, um glaubwürdig Jugendliche zum Nichtrauchen zu motivieren.

Gelobt wurde eine entsprechende Praxis im Rahmen von „Tabak-MOVE“, die den Effekt der Fortbildung zusätzlich vertiefte: die Zusendung eines „Briefes an mich selbst“, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorlauf des Seminars erreichte. In dem Brief hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des MOVE-Seminars ihre selbstgesteckten Ziele und Umsetzungsideen festgehalten.
Nun, im Vorfeld dieses Reflexionstages, diente er den Teilnehmenden zur Reflexion darüber, inwieweit die selbstgesteckten Ziele umgesetzt wurden und/oder weiterhin „in Arbeit“ sind.

Die dreitägige Seminarreihe „Tabak-MOVE – Motivierende Gesprächsführung für tabakrauchende Jugendliche“ wird 2013 fortgeführt.
Die Termine für das nächste 3-tägige Seminar sind der 15. und 16. sowie der 31. Januar 2013.

 

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