Neue Impulse auf Jahresarbeitstagung der Prophylaxefachkräfte NRW
Neue Impulse erhalten, die eigene Arbeit auf den Prüfstand stellen – so lässt sich im Wesentlichen der Sinn und Zweck der diesjährigen, praxisnahen Arbeitstagung für Prophylaxefachkräfte umschreiben, die wiederum in der Katholischen Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern in Kleve durchgeführt wurde.
Mit der Vorstellung des Bundesmodellprojekts „SKOLL“ wurde ein neues Programm im Bereich der Prävention und Frühintervention präsentiert, der Workshop „Sucht und Gewalt“ bot Gelegenheit spezifische Methoden im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention kennenzulernen und zu erproben.
Welche Wirksamkeitsnachweise in der Prävention möglich sind und wie dies in der Praxis umsetzbar ist, bildete Inhalt eines Workshops der weitgehend an konkreten Erfahrungen in der örtlichen Praxis anknüpfte. In einem weiteren Workshop wurden die Möglichkeiten und Grenzen der sogenannten „Neuen Medien“ für die Prävention erarbeitet.
Anregungen für eine kreative und zielgruppenspezifische Gestaltung von Maßnahmen zur Prävention des Alkoholmissbrauchs konnten dann bei der Vorstellung und Erprobung derzeit aktueller Methoden vermittelt werden. Und auch bei der Vorstellung von „Netbag“, einer neuen Methodensammlung zur Prävention exzessiven Medienkonsums, stand die kreative Umsetzung präventiver Zielsetzungen im Mittelpunkt.
Die Kunst des Vortragens bildete schließlich der Schlusspunkt der dreitägigen Arbeitstagung, die mittlerweile für viele Prophylaxefachkräfte zur jährlichen Pflichtveranstaltung geworden ist.