Internationaler Anti-Drogen Tag am 26.06.13

26.06.2013

Auf Grund der weltweiten Drogenproblematik hat die UNO den 26.06. zum Internationalen Anti-Drogen Tag ausgerufen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für Sucht und Suchtvorbeugung zu sensibilisieren und mit Hilfe von Präventionsmaßnahmen dem Missbrauch von Rauschmitteln entgegenzuwirken.

Die Suchtprävention in Deutschland war in den letzten Jahren wirksam: die Zahlen der Erstkonsumenten von legalen und illegalen Drogen konnten deutlich gesenkt werden.

Dies ist allerdings kein Grund zur Entwarnung: Derzeit gelangen immer neue synthetische Drogen auf den Markt, deren Wirkung und Gefährlichkeit kaum einschätzbar sind. Neu entwickelte Wirkstoffgruppen sind häufig noch nicht vom Betäubungsmittelgesetz erfasst, das deren rasanter Zunahme hinterherhinkt. Dabei werden die berauschenden Produkte in der Regel zu anderen Zwecken deklariert, z.B. als Badezusätze oder Kräutermischungen und so das Betäubungsmittelgesetz sowie das Arzneimittelgesetz umgangen. Der Handel über das Internet vereinfacht den Zugang.

Aber auch seit langem bekannte Drogen wie Pervitin treten im neuen Gewand des Crystal Meth auf und verbreiten sich derzeit über die Ostgrenzen Deutschlands. Bereits jetzt warnen Experten vor den verheerenden Folgen dieses neuen Trends.

Doch auch im legalen Bereich verbreiten sich psychoaktive Substanzen, die von immer mehr Menschen konsumiert werden. Der Trend zum Neuro-Enhancement, besser bekannt als „Hirn-Doping“, ist ein Phänomen, das immer mehr gesellschaftliche Bereiche erfasst. Der Gedanke an Leistungssteigerung durch chemische Hilfsmittel in Schule, Studium und Beruf greift um sich – die Gefahren des damit verbundenen Missbrauchs von Medikamenten werden dabei allerdings meist ausgeblendet. Ein typisches Beispiel dafür ist das Medikament Ritalin, das bei Kindern und Jugendlichen zur Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) eingesetzt wird. Gesunde Menschen versprechen sich von der Einnahme eine verbesserte Konzentrationsleistung beim Lernen und Arbeiten.

Suchtprävention in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen leisten mehr als 100 Prophylaxefachkräfte in zahlreichen Veranstaltungen mit Kindern, Schüler/-innen, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Eltern und weiteren Fachkräften der Jugendhilfe vor Ort Suchtprävention. Dazu zählen beispielsweise die Aktionstage der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ oder der HipHop-Wettbewerb der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ zur Förderung des Nichtrauchens.

 

Hier einige Daten aus Deutschland:

 

Alkohol:

  • Mindestens 1,4 Mio. Menschen sind alkoholabhängig. An den direkten Folgen sterben jährlich ca. 70.000 Menschen.
  • In NRW gelten 46.000 Jugendliche als alkoholgefährdet bzw. abhängig.
  • Aus entwicklungsphysiologischen Gründen können Jugendliche deutlich eher Alkoholvergiftungen erleiden als Erwachsene.
  • Die Kosten für die Behandlung alkoholbedingter Erkrankungen wird auf 20 Mrd. Euro jährlich geschätzt.

Zigaretten:

  • Es gibt in Deutschland ca. 18 Mio. Raucher, von denen sich selbst 6 Mio. als süchtig bezeichnen.
  • Jährlich sterben ca. 110.000 Menschen in Deutschland an den Folgen.

Medikamente:

  • In Deutschland gibt es etwa 1,7 Mio. medikamentenabhängige Menschen
  • Es werden täglich ca. 250 Mio. Medikamenteneinheiten verbraucht (ca. 100 Mrd. jährlich).

Illegale Drogen:

  • Etwa 120.000 Menschen sind abhängig von harten illegalen Drogen.
  • 2012 gab es bundesweit ca. 400 Drogentote.
  • Der Wirkstoffgehalt (THC) einiger Cannabisprodukte hat sich durch Neuzüchtungen in den letzten Jahren deutlich erhöht, wodurch sich das Wirkungs- und Gefährdungspotenzial stark verändert hat.
  • Die Zahl der drogeninduzierten Psychosen hat zugenommen.
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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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