Angelika Fiedler mit Modertorin Kristin Gräfin von Faber Castell. Foto: Peter Wieler/HDT
Angelika Fiedler mit Modertorin Kristin Gräfin von Faber Castell. Foto: Peter Wieler/HDT

Deutscher Weiterbildungspreis für „MOVE – Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz“

27.02.2014

Das Konzept „MOVE – Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz“ erhielt den 3. Platz des Deutschen Weiterbildungspreises 2013. NRW-Schul- und Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann ehrte die Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Haus der Technik in Essen. Angelika Fiedler, die in der ginko Stiftung für Prävention den Bereich MOVE federführend leitet, nahm den Preis am 25. Februar 2014 erfreut entgegen.

MOVE, vor 15 Jahren erstmalig entwickelt für die Ansprache konsumierender Jugendlicher, wurde mittlerweile – aufgrund der großen Praxistauglichkeit und großen Nachfrage – für weitere Zielgruppen und Settings adaptiert. Die Übertragung dieses Fortbildungskonzeptes für Personalverantwortliche in Verwaltungen und Betrieben entwickelte vor ca. zwei Jahren eine vierköpfige, landesweite Projektgruppe mit Yvonne Michel/Suchthilfe Aachen, Frank Schlaak/Drogenberatung Dortmund, Ulrich Möller/Drogenberatung Bielefeld und Angelika Fiedler/ginko Mülheim an der Ruhr.

Urkunde 3. Platz für Angelika Fiedler für "Move - Motivierende Gesprächsfürhrung am ArbeitsplaMOVE setzte sich mit den drei anderen nominierten Weiterbildungsangeboten gegen zahlreiche hochkarätige Mitbewerber durch. Das zeigt, welche Bedeutung der Suchtprävention in Betrieben beigemessen werden muss – der AOK-Fehlzeitenreport (2013) macht dies deutlich: Allein die Folgekosten von Alkohol- und Tabakkonsum schlagen mit 60,25 Milliarden Euro zu Buche. „Oft heißt es ja, es muss Suchtkranken erst einmal richtig schlecht gehen, bevor der Leidensdruck so groß ist und die betroffene Person versucht, ihr Verhalten zu ändern“, so Angelika Fiedler. „MOVE wartet nicht auf diesen Tiefpunkt, vielmehr ermuntert MOVE, schon viel früher einzugreifen und Leid bei Betroffenen und Angehörigen zu verhindern und Arbeitsausfälle zu vermeiden. Die Fortbildung schult Personalverantwortliche, auch ‚unmotivierte‘ und ‚schwer erreichbare‘ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen.“ Fällt Personalverantwortlichen gesundheitlich problematisches Verhalten auf, können sie es rechtzeitig ansprechen, Anstöße zur Verhaltensänderung geben und damit gegebenenfalls die Entwicklung zu einer Chronifizierung verhindern. „MOVE ermuntert anzusprechen statt zu kündigen“, bringt Angelika Fiedler es auf den Punkt, oder, frei nach dem Motto: „thematisieren statt tabuisieren“.

Preisträger des Deutschen Weiterbildungspreises

Professorin Dipl.-Ing. Brigitte Caster von der Fachhochschule Köln erhielt den ersten Platz des mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreises 2013. Sie gewann die Auszeichnung mit ihrem Konzept „Strategien zur Inklusion“. Als Zweitplatzierter wurde Dr. Johann Bölts von der Universität Oldenburg mit „BurnOn – Fit für eine starke Führung“ geehrt.

Bereits zum 5. Mal verlieh das Haus der Technik den Deutschen Weiterbildungspreis. „Insgesamt freue ich mich einmal mehr über die rege Beteiligung an unserem Deutschen Weiterbildungspreis und das hohe Niveau der Beiträge. Lebenslanges Lernen ist und bleibt ein zentrales Element in einer Wissensgesellschaft – und wir möchten mit unserer Ausschreibung dem Thema auch weiterhin das öffentliche Interesse sichern, das ihm zukommt“, erklärte Professor Dr.-Ing. Ulrich Brill, Leiter des Hauses der Technik.

Weitere Informationen zum Deutschen Weiterbildungspreis

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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