Mit dem Thema „Digitale Medien in der Prävention – Fluch(t) oder Segen?“ wurden die Aktionstage in Mülheim offiziell eröffnet
Die Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ finden bereits zum fünften Mal in Mülheim an der Ruhr statt.
Mit dem Motto „Digitale Medien in der Prävention: Fluch(t) oder Segen“ in der Auftaktveranstaltung wurde ein hochaktuelles und viel diskutiertes Thema aufgegriffen, was in der praktischen Umsetzung nicht nur in den Bereichen Jugend, Schule und Gesundheit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Versierte Referenten zeigten aus verschiedenen Blickwinkeln das gesamte Spektrum der Thematik sowie Ansatzpunkte für die künftigen Herausforderungen auf:
„Wenn der Mensch von digitalen Medien beherrscht wird – Merkmale und Hilfsmöglichkeiten“. So lautete einführend das Thema von PD Dr. Bert te Wildt, dem Leiter der Medienambulanz des LWL Universitätsklinikums Bochum.
Der zweite Vortrag, „Die digitale Lernrevolution – wie Apps und Tools das Lernen in Schule und Jugendarbeit verändern“, von Torben Kohring, dem Leiter der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW machte deutlich, dass die Möglichkeiten der neuen Medien Kinder und Jugendliche durchaus positiv beeinflussen können.
Abschließend referierte Psychologe Dr. Markus Wolf von der Forschungsstelle für Psychotherapie am Universitätsklinikum Heidelberg über das künftig stark an Bedeutung gewinnende „E-Mental – Healthcare: Digitale Medien in Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen“.
Die Organisatoren der Veranstaltung haben mit den drei Themen und guten Referenten bewiesen, dass Digitale Medien auch die Zukunft suchtpräventiver Arbeit mitbestimmen werden. Zahlreiche positive Rückmeldungen seitens der rund 70 Teilnehmenden bestätigen, dass die Intension der Veranstaltung aufgegangen ist.