Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW

15.09.2015

„Raucher sterben früher“, dies ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Doch sind davon nur der Raucher, also männliche Rauchende, betroffen, und rauchende Frauen nicht?
An diesem kleinen Beispiel soll deutlich werden, was es bedeutet, geschlechtergerechte Sprache auch in der Suchthilfe und -prävention zu verwenden.

Galt früher der Hinweis, Frauen seien „mitgemeint“, so haben sich mittlerweile verschiedenste Schreibweisen etabliert, um einerseits Geschlechter sichtbar zu machen oder geschlechtsneutrale Formulierungen zu finden. Dabei entstanden oftmals sperrige und schwer lesbare Satzkonstrukte.

Die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, Bella Donna, hat nun einen „Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW“ herausgegeben. Gefördert wurde er durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Arbeit in der Sucht- und Drogenhilfe bzw. Suchtprävention richtet sich mit ihren Angeboten an verschiedene Zielgruppen, bei denen das Geschlecht eine wichtige Rolle spielt - Ein- und Ausstiegswege, Wahl des Suchtmittels und Konsummuster, aber auch Schutz- und Risikofaktoren können bei Frauen und Männern erheblich abweichen. Auf der Homepage, in Anschreiben und Aushängen, in E-Mails und Ansprachen sollte sich widerspiegeln, was in der praktischen Arbeit bereits umgesetzt wird. Geschlechtergerechtes Formulieren zielt darauf ab, Frauen und Männern im Bereich der Sprache gleichberechtigt darzustellen und anzusprechen.

Hierzu gibt der Leitfaden Tipps zur praktischen Umsetzung, und zwar so, dass die Lesbarkeit von Texten aufgewertet wird.

Der Leitfaden steht als PDF zum Download bei der Geschäftsstelle der Landesstelle Sucht bereit: http://www.landesstellesucht-nrw.de/Gender-Broschuere.pdf


Die Printversion kann bei der Landesstelle Sucht per E-Mail über Dorothee Mücken unter 642E6D7565636B656E406C616E6465737374656C6C6573756368742D6E72772E6465 bestellt werden.

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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