Plenum
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Netzwerkmanagement im Rahmen der kommunalen Alkoholprävention wird ausgebaut

23.11.2015

Das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte Projekt „Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen (GigA)“ wird fortgesetzt und bundesweit ausgebaut.

Das Ziel dieses Projektes besteht in erster Linie darin, die örtliche (bestehende) Netzwerkarbeit in Hinblick auf die kommunale (Alkohol-)Prävention quantitativ und qualitativ auszubauen und somit die kommunale Suchtprävention zu optimieren.

Zentrale Absicht des Programms ist es, im Bereich der kommunalen Alkoholprävention mit Hilfe des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) entwickelten Konzeptes zum Netzwerkbezogenem Qualitätsmanagement (NBQM) ein abgestimmtes Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen und Professionen vor Ort sicherzustellen. Vorhandene regionale Konzepte, Handlungsstrategien und Maßnahmen von Suchtprävention, Jugendschutz und Bildung, Polizei und Ordnungsbehörden sollen auf einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage koordiniert und vernetzt werden.

Um die dafür notwendigen Qualifizierungen im Bereich des Netzwerkmanagements zu vermitteln, wurde jetzt eine erste Schulung für 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Teilgenommen haben jeweils die Beauftragten für die örtliche Suchtprävention gemeinsam mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter aus der Kommunalverwaltung (z.B. Jugendamt, Gesundheitsamt oder Ordnungsamt). Sie sollen in Zukunft als Tandem aktiv die jeweilige Netzwerkarbeit vor Ort organisieren.

In der zweitägigen - vom LVR durchgeführten - Fortbildung wurden in acht Modulen Kenntnisse zu den Notwendigkeiten von Vernetzung, Grundlagen des Netzwerkmanagements und Anforderungen an kommunale Netzwerke vermittelt. Darüber hinaus lernten die Teilnehmenden, wie die einzelnen Schritte der Netzwerkarbeit zur Erreichung der Ziele konkret festzulegen sind und wie die damit verbundenen Ergebnisse gemessen sowie dokumentiert werden können. Die Schulung diente sowohl zur Qualifizierung der Teilnehmenden als auch zur Vorbereitung der weiteren Umsetzung der Netzwerkarbeit vor Ort.

Zur Durchführung der weiteren örtlichen Netzwerkarbeit bietet der LVR künftig eine begleitende Unterstützung an. D.h. die zwei Kolleginnen und Kollegen der Fachabteilung im LVR werden den Prozess der Netzwerkarbeit vor Ort weiterhin fachlich begleiten und durch direkte Beratung konkret unterstützen. Die Beteiligten erhielten darüber hinaus ein Handbuch zur „Kommunalen Alkoholprävention“ mit DVD.

Weitere Fortbildungsmaßnahmen sind im Jahr 2016 zunächst in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen.

Informationen zum GigA-Programm und den damit verbundenen Schulungsmaßnahmen sind erhältlich bei

Dr. Hans-Jürgen Hallmann
ginko Stiftung für Prävention, Kaiserstraße 90, 45468 Mülheim
Tel.: 0208 30069 41, 6A2E68616C6C6D616E6E4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465 und

Gerda Schmieder
Landschaftsverband Rheinland, LVR-Dezernat Klinikverbund und Heilpädagogische Hilfen, Koordinationsstelle Sucht, 50663 Köln
Tel.: 0221 809 6947, 67657264612E7363686D6965646572406C76722E6465

sowie auf der Internetseite der Initiative

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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