Prämierung der besten Nichtraucher-Raps

08.04.2019

Die 28 Gewinnerinnen und Gewinner des landesweiten HipHop-Wettbewerbes 2018 zum Thema "Nichtrauchen" stehen fest. Über 50 Nichtraucher-Raps gingen bei der Initiative ein und wurden Anfang 2019 von einer Jury, u.a. bestehend aus jungen Musikern, Musikdozenten und DJs bewertet. Die jungen Musikerinnen und Musiker erhielten Preise im Wert von insgesamt 3.000 Euro. Vergeben wurde zudem ein Sonderpreis für den besten "Besten Mädchen-Act" im Wert von insgesamt 500 Euro. Zu den Preisen zählen Gutscheine für Elektronik und Bekleidung sowie diverse Elektronikartikel.

Am 1. April 2019 startete die 17. Wettbewerbsrunde.

Die Songs wurden nach Altersgruppen bewertet und die jeweils 1. Plätze wie folgt belegt:

Mit ihrem Song "Sag no!" gewann die 6-köpfige Crew "The Elsas" vom Elsa-Brandström-Gymnasium in Oberhausen den Platz 1 und ist somit Sieger in der Altersgruppe der 10- bis 13-jährigen Wettbewerbsteilnehmer/innen. Zur Crew gehören Moritz Sch., Julian M., Maximilian, Yeliz Al. Und Nikol C.
Ihr Song ist das Ergebnis eines Musik-Workshops mit dem Rapper und Schulsozialarbeiter Hossam Ali. In ihrem Rap zeigen die sechs das Abgleiten in die Sucht auf: Anhand der jungen Sarah wird klar, dass fehlende häusliche Geborgenheit und Vorbilder wie ein trinkender Vater den Einstieg in das Rauchen begünstigen können. "Lerne stark zu bleiben!" fordert die Crew auf, denn "du hast nur dieses Leben, es wird kein zweites geben…". "Super Text. Gut gerappt!", meint die Jury. Die Gruppenmitglieder können sich nun um ein neues Frühjahrs-Outfit kümmern: Sie gewinnen jeweils einen Bekleidungsgutschein.

Nach Oberhausen ging zudem ein Preis für den vierten Platz der Altersgruppe der 10- bis 13-Jährigen: Acht Schüler/innen der Fasia Jansen Gesamtschule, die "Fasianer 2" erhielten für ihren Song "Stop" jede/r einen Einkaufsgutschein.

Der erste Platz in der Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen ging an das Norbert-Gymnasium Knechtsteden. Freuen können sich "Alissia, Ella und Daniel", eine Schüler/innen-Gruppe des "Differenzierungskurses Musi" unter der Leitung des Musiklehrers Timo Ehrler. Ihr Song "Was Zigaretten mit euch machen" ist eine Warnung. Zwar kein durchgängiger Rap, meint die Jury, aber "ein super Flow" und eine "überzeugende melodische Hook". Die Teilnehmer/innen gewinnen jeweils Kleider-Gutscheine und Powerbanks.
Aber damit nicht genug. Weitere Gruppen des Musikkurses des Norbert-Gymnasiums gewannen Preise, darunter ein fünfter, ein sechster und ein zwölfter Platz.

Der erste Platz der Altersgruppe C, also der Jugendlichen ab 17 Jahre, ging an NuKay alias Ole K. aus Ratingen. NuKay ist bereits bekannt: In den letzten Jahren gewann er bereits einen ersten Platz (2015) sowie auch einen zweiten Platz (2016) in seiner Altersgruppe. "Neblige Gestalten" heißt sein Song. Der Refrain – fast ein Gruselfilm: "Neblige Gestalten wandern durch die Gegend, mit qualmendem Geschwader und dunkelgelben Zähnen…" NuKay, keine neblige Gestalt, bleibt sich selbst treu und lebt ein Leben ohne Qualm. Er macht sich klar "ich hab mein Leben in der Hand, lebe jeden Tag ein Leben mit Verstand."

Den Sonderpreis für den "Besten Mädchen-Act" (Wert 500 Euro) gewannen sieben Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren aus der Sekundarschule Vlotho. Ihr Song "Kopf oder Zahl!" warnt vor dem Glückspiel mit der Gesundheit. Selin, Nelly, Sherivan, Melanie, Büsra, Jaqueline und Asimira nennen sich "Girlz United". Weil sie von allen verstanden werden wollen, fordern sie in gleich mehreren Sprachen zum Nichtrauchen auf. Es wird auf Kurdisch, Türkisch, Deutsch, Polnisch, Italienisch und Englisch gesungen. Die Jury lobte den Song als einfallsreich und kreativ. Mit ihrem Song gewannen die sieben "Girlz" zudem den dritten Platz in der Alterskategorie der 14- bis 16-Jährigen. Als Preise erhielten sie Klamottengutscheine, Powerbanks und weitere Elektronikartikel.

Alle Gewinner/innen-Songs sind nachzuhören unter: www.loq.de/hiphop/winner.aspx.

Liste der Gewinner/innen (PDF)

Am 01. April 2019 geht der Wettbewerb in die 17. Runde. Die Landesinitiative lädt Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen zum Mitmachen ein.Wieder werden Preise im Gesamtwert von 3.000 Euro vergeben, darunter ein Sonderpreis für den "Bester Mädchen-Act", der insbesondere Mädchen und junge Frauen zur Teilnahme anregen soll.

Weitere Infos zum HipHop-Wettbewerb unter www.loq.de/hiphop/.

Auskunft zu schulischen Tabakpräventionsmaßnahmen geben die jeweiligen Fachkräfte vor Ort, zu finden unter Fachkräfte für Suchtvorbeugung NRW.


Auch wenn die Zahl der jugendlichen Raucher/innen laut Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von rund 28 Prozent (2001) auf 8 Prozent (2015) gesunken ist, bleibt das Rauchen für die Prävention aktuell. Rauchen ist in der Regel die erste Droge im Leben von Jugendlichen.
Neben orientalischen Shishas gewinnen aktuell elektronische Rauchwaren wie die Shisha ToGo, eine Art elektronische Einwegzigarette, und sogenannte Pod-Produkte an Attraktivität. Pods sind kleine Kartuschen mit verschiedensten Liquids, die auf eine schmale, längliche E-Zigarette, etwa in Form eines USB-Sticks, aufgesteckt werden. Sie bilden gleichzeitig das Mundstück. Bekannt sind diese Systeme in den USA als "Juul", in Deutschland u.a. als "MyBlue", beides produziert mit Unterstützung großer Tabakunternehmen. Nutzerzahlen für Pod-Systeme sind noch nicht erhoben.
Aktuell geben 7 Prozent der jungen Erwachsenen an, innerhalb der letzten 30 Tage vor der Befragung E-Zigaretten konsumiert zu haben, im Vergleich zu 3,9 Prozent im Jahr 2012 (BMG, Drogen- und Suchtbericht 2018).

"Die Langzeitfolgen sind noch unbekannt, aber es wird davon ausgegangen, dass (E-Zigaretten) das Risiko für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, Lungenkrebs und möglicherweise Herzerkrankungen erhöhen", so die WHO.

Insbesondere bei den 18- bis 25-Jährigen sind Anstiege im Konsum von Wasserpfeife und E-Zigarette zu verzeichnen. So haben 18,9 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in den vergangenen 30 Tagen Wasserpfeife geraucht. Im Jahr 2008 waren es noch 7,8 Prozent. Beim Rauchen zeichnen sich allerdings auch soziale Unterschiede ab: Jugendliche aus Familien mit niedrigem Sozialstatus zählen häufiger zu den regelmäßigen oder täglichen Raucher/innen als Gleichaltrige aus Familien mit hohem Sozialstatus. Auch die Schulform hat Einfluss auf das Rauchverhalten: Gymnasiast/innen rauchen seltener als Gesamt-, Haupt- und Realschüler/innen (vgl. KiGGS Welle 1 und KiGGS Basiserhebung).

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