SPecht - Suchtprävention an Berufsbildenden Schulen

07.06.2022

Das Modellprojekt SPecht – Suchtprävention an Berufsbildenden Schulen – ist ab sofort im Internet mit eigener Website zu finden. An schulischer Suchtprävention interessierte Schulen und Fachkräfte finden hier Informationen rund um das Projekt, teilnehmende Schulen und Aktionen. Darüber hinaus gibt es einen Bereich für Schüler:innen, in dem es zum einen Informationen zum Konsum der Substanzen Tabak, Alkohol und Cannabis gibt – gleichzeitig finden sie dort hilfreiche Verweise auf Wissens- und Selbsttests. Lehrer:innen als Teil der Lebenswelt Schule erhalten u.a. Anregungen im Umgang mit Stress.
SPecht bedeutet "Suchtprävention echt" und ist ein Modellprojekt an Berufsbildenden Schulen in NRW. Mit den geplanten Maßnahmen soll der Einstieg von Schüler:innen in den riskanten Konsum der Substanzen Tabak, Alkohol und Cannabis an den sechs teilnehmenden Berufskollegs vermindert und der Ausstieg aus problematischen Konsummustern gefördert werden.

Berufsbildende Schule – ein besonderer Standort

Berufsbildende Schulen zeichnen sich besonders durch die Altersheterogenität und Bildungsdiversität der Schüler:innen aus. Darüber hinaus ist der Übergang von der allgemeinbildenden Schule zur beruflichen Ausbildung eine Lebensphase, die durch eine Reihe psychosozialer Herausforderungen gekennzeichnet ist. Diese Veränderungen sind mit lebensstilbedingten Gesundheitsrisiken assoziiert.

Der Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis ist an Berufsbildenden Schulen um ein Vielfaches höher im Vergleich zu anderen weiterführenden Schulen (BZgA 2018, Orth 2016, 2017). Insbesondere in der Gruppe der über 15-Jährigen ist daher eine Verstärkung von Präventionsmaßnahmen erforderlich, um den Einstieg in einen gewohnheitsmäßigen, problematischen Substanzkonsum zu verhindern bzw. den Ausstieg möglichst frühzeitig zu unterstützen.

Aufgrund der unterschiedlichen Verteilung von Alter und Bildungsstand besteht die Notwendigkeit, unter den vorhandenen Präventionsangeboten – die sich im schulischen Kontext oft an jüngere Schülerinnen und Schüler richten – spezifisch auszuwählen. Um eine nachhaltig wirksame Suchtprävention an einer Schule zu implementieren, bedarf es einer Beteiligung aller Zielgruppen wie Schulleitung, Lehrkräfte sowie Schüler:innen. Daneben sind verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen einzubeziehen – beispielsweise Pausenangebote, Projekte, Regelwerke, Curricula, Festschreibung im Schulprogramm. Bei diesem Prozess unterstützt SPecht die sechs beteiligten Schulen.

Das Modellprojekt startete im Oktober 2020 und unterstützt bis September 2024 in Kooperation mit den zuständigen regionalen Präventionsfachkräften sechs Berufsbildende Schulen in NRW bei der Planung und Umsetzung suchtpräventiver Maßnahmen auf struktureller und verhaltensbasierter Ebene.

SPecht ist ein trägerübergreifendes Projekt, an dessen Finanzierung neben dem GKV-Bündnis für Gesundheit auch die Unfallkasse beteiligt ist. Das Vorhaben wird unterstützt von den Ministerien für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie für Schule und Bildung des Landes NRW.

Zu finden ist die Seite unter

www.specht.nrw.de

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Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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