Stark statt breit

12.01.2009

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Jeder siebte Heranwachsende im Alter zwischen 12 und 19 Jahren hat mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert. Der Anteil der regelmäßig (mehr als 10-mal pro Jahr) konsumierenden 18- und 19-Jährigen liegt bei 4,3%. Bereits 600.000 Menschen haben nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen schwerwiegende Probleme durch ihren Cannabiskonsum oder gelten als abhängig. 

Vor diesem Hintergrund hat die ginko Stiftung für Prävention im Auftrag des Landes Nordhein-Westfalen das Präventionsprogramm Cannabis „Stark statt breit" initiiert. Die Maßnahmen des Programms sollen in erster Linie dazu beitragen, den Cannabiskonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verhindern. Jugendliche, die Cannabis konsumieren, sollen zur Aufgabe ihres Cannabiskonsums motiviert werden.

Der Maßnahmenkatalog des Programms „Stark-statt-breit" ist umfassend. Dazu zählen:

  • Präventionsmaßnahmen in Schule und Jugendarbeit, die die Heranwachsenden in ihren persönlichen Handlungskompetenzen stärken sollen
  • kulturpädagogische Maßnahmen, die den Cannabiskonsum problematisieren
  • Informationsmaterialien, die über die Risiken und Gefahren des Cannabiskonsums aufklären
  • Handlungsanleitungen (z.B. MOVE), die Eltern und pädagogische Fachkräfte befähigen, adäquat mit Suchtgefährdungen von Kindern und Jugendlichen umzugehen
  • landesweite Postkarten-Infoaktionen zur Verkehrssicherheit für junge Führerscheininhaber/innen und –bewerber/innen, die örtliche Maßnahmen zur Verhinderung des Cannabiskonsums im Straßenverkehr unterstützen
  • Beratungsangebote (z.B. FReD, Realize it), die Hilfe und Unterstützung bei Cannabisproblematik vermitteln und schließlich
  • das Internetangebot des Cannabisausstiegsprogramm „Quit the Shit“

Das Ziel: Jugendliche genau dort zu erreichen, wo sie sich im Alltag bewegen, Eltern und pädagogische Fachkräfte zu einer sinnvollen Auseinandersetzung zu befähigen.

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.