Legale Suchtmittel

Legale Suchtmittel sind alle psychoaktiven Substanzen, die zu einer Abhängigkeitserkrankung führen können und deren Herstellung, Handel und Besitz nicht verboten sind. Sie greifen in den natürlichen Ablauf des Körpers ein und können Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen beeinflussen. Sie können aus pflanzlichen oder chemischen Grundstoffen hergestellt werden.
Zu diesen Substanzen gehören zum Beispiel Alkohol, Tabak sowie Schmerz-, Beruhigungs- und Schlafmittel.

Die meisten legalen Suchtmittel sind gesellschaftlich akzeptiert. Einige werden als Genussmittel konsumiert. Obwohl ihr Verkauf nicht strafbar ist, können sie insbesondere bei missbräuchlichem Konsum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Abhängigkeit führen. So sind von Alkohol bundesweit circa 1,65 Millionen Menschen abhängig, etwa 1,69 Millionen konsumieren ihn missbräuchlich (Kraus et. al. 2014).

Wenn von Drogenkonsum gesprochen wird, sind zumeist illegale Suchtmittel gemeint, bei denen Herstellung, Handel und Besitz nach den Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes verboten sind.

Die meisten legalen Suchtmittel sind gesellschaftlich akzeptiert. Einige werden als Genussmittel konsumiert. Obwohl ihr Verkauf nicht strafbar ist, können sie insbesondere bei missbräuchlichem Konsum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Abhängigkeit führen. So sind von Alkohol bundesweit circa 1,65 Millionen Menschen abhängig, etwa 1,69 Millionen konsumieren ihn missbräuchlich (Kraus et. al. 2014).

Wenn von Drogenkonsum gesprochen wird, sind zumeist illegale Suchtmittel gemeint, bei denen Herstellung, Handel und Besitz nach den Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes verboten sind.

Suchtmittel im Alltag

Suchtmittel sind in allen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. Sie dienen als Heilpflanzen und Gewürze, als „Zaubermittel" oder Gift. Die berauschende Wirkung mancher „Drogen“ wird bei religiösen Kulten genutzt. Fast jeder Mensch konsumiert sie als „Genussmittel“, auch wenn es nur die tägliche Tasse Kaffee zum Wachwerden oder das Glas Wein in Gesellschaft ist.
Das Risiko, eine Sucht zu entwickeln, hängt - wie zuvor beschrieben - von vielen Faktoren ab, wie z.B. von der Person, vom jeweiligen Umfeld, vom eigentlichen Suchtmittel.

Zahlen : Steuereinnahmen, Ausgaben für Werbung, volkswirtschaftliche Kosten

Rund 17,5 Milliarden Euro setzt allein die Alkoholwirtschaft jährlich um. 85.000 Menschen arbeiten in dieser Branche. Alkoholische Getränke - ausgenommen Wein - sind mit einer Alkoholsteuer belegt, durch die der Staat jährlich rund 3,2 Milliarden Euro einnimmt (BMF 2015). Für die Alkoholwerbung setzt die Alkoholindustrie in Deutschland jährlich circa 543 Millionen Euro ein (Nielsen Media Research, 2014).
Die Arzneimittelindustrie finanziert die Werbung allein für nicht rezeptpflichtige Medikamente mit etwa 600 Millionen Euro jährlich (BAH 2013).

Der missbräuchliche Konsum von Alkohol und Tabak verursacht erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Neben Behandlungskosten für alkohol- und tabakbedingte Erkrankungen sind dazu u.a. die Kosten für Fehlzeiten am Arbeitsplatz, Frühberentung und Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit, aber auch durch  Produktionsausfälle, Belastungen des Gesundheitswesens oder Verkehrsunfälle zu zählen. Die Gesamtkosten allein verursacht durch Alkoholmissbrauch wurden im Jahr 2007 auf bundesweit 26,7 Milliarden Euro geschätzt (Adams/Effertz 2011). Eine weitere Studie geht davon aus, dass allein die medizinischen Kosten zur Behandlung der Nikotinsucht 12,8 Mrd. Euro pro Jahr betragen, die Behandlung der Alkoholabhängigkeit 10,6 Mrd. Euro. Der Volkswirtschaftliche Schaden würde somit noch höher ausfallen (Effertz T, Linder R, Verheyen F. (2014). Europaweit werden die volkswirtschaftlichen Schäden auf über 270 Milliarden Euro geschätzt.

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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