Salvia Divinorum

Salvia (divinorum) ist eine psychoaktiv wirkende Salbeiart, volkstümlich wird sie auch "Zaubersalbei", "Wahrsagesalbei" oder aber nach ihrer Herkunft aus Mexiko "Aztekensalbei" genannt. Dort wurde sie von den Mazateken-Indianern u.a. für schamanische Rituale benutzt, in niedrigen Dosen zur Behandlung körperlicher Beschwerden, in hohen Dosen zur Erzeugung visionärer Rauschzustände.

Wirkung und Gefahren

Hauptwirkstoffe der Pflanze sind Salvinorin A und B, ein Diterpen, welche bereits in geringen Mengen eine starke halluzinogene Wirkung haben kann. Salvinorin A gilt als das potenteste natürlich vorkommende Halluzinogen. Bereits ein paar hundert Mikrogramm sind wirksam, schon 1 mg kann starke Reaktionen hervorrufen. Die Konzentration in den Blättern beträgt rund 0,8 - 4 mg/g.

Die getrockneten Blätter können geraucht werden - in der Regel in einer Wasserpfeife, wobei die Wirkung sehr plötzlich eintreten kann. Je nach Menge hält diese zwischen fünf und 30 Minuten an. Frische und getrocknete Blätter können ebenso gekaut werden. Der Wirkstoff wird dabei über die Mundschleimhaut aufgenommen und ist nach etwa zehn Minuten wahrnehmbar. Der Rausch hält bis zu einer Stunde an und ist im Gegensatz zum Rauchen weniger stark ausgeprägt. Der Verzehr bleibt ohne berauschende Folge, da Salvinorin A durch die Magensäure zersetzt wird und somit wirkungslos bleibt.
Insgesamt ist die Wirkung von Salvia sehr speziell und kaum mit anderen halluzinogenen Drogen zu vergleichen. Dazu gehören extreme Persönlichkeitsveränderungen, "Kontakt zu anderen Wesen", Zeitreisen, totale Körperverformung, veränderte Geometrie-Wahrnehmung, Trennung des Bewusstseins vom Körper, Lachanfälle und vor allem ein "Heraustreten" aus der bekannten Realität.
Weiterhin kommt es zu Nebenwirkungen wie extremen Schweißausbrüchen, Angst, Panik und Desorientierung. Da die Koordinationsfähigkeit insgesamt stark eingeschränkt ist, ist das Unfall- und Verletzungsrisiko sehr hoch. Es besteht eine reale Gefahr, sich oder andere unabsichtlich körperlich zu verletzen.

Infolge eines Rausches können vermehrter Harndrang und Kopfschmerzen auftreten. Wie bei allen halluzinogenen Drogen können zudem bereits durch den einmaligen Konsum Psychosen ausgelöst werden.

Abhängigkeit

Das Suchtpotenzial von Salvia Divinorum ist gering. Grund dafür sind die intensiven Erfahrungen während eines Rausches, die einer längeren Verarbeitung bedürfen. Es kommt zu keiner Toleranzbildung, stattdessen kann nach mehrmaligem Gebrauch die Dosis bei gleicher Wirkung sogar verringert werden.
Chronischer Konsum von Salvia schädigt die Lunge. Weitere Risiken des Salvia-Konsums sind bislang nicht untersucht. 

In Deutschland unterliegt Salvia Divinorum seit 2008 dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG), somit sind sowohl der Besitz, der Handel als auch der Anbau illegal und werden strafrechtlich verfolgt (vgl. mindzone.info; drugcom.de).

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